Kunstdepot der Tiroler Landesmuseen – dietrich + lang

Projektdaten

Auftraggeber:

Tiroler Landesmuseen

Leistung:

EU-weiter Wettbewerb

Konsulenten:

Energiekonzept: S&P Climadesign
Statik: Fröhlich&Locher

Modell:

Andreas Kaufmann

Leistungszeitraum:

Februar 2013

Projektbeschreibung

Die Kunstschätze der Tiroler Landesmuseen, bisher verteilt auf verschiedene Standorte, sollen in einem zentralen Depot zusammengefaßt werden. Besonderes Augenmerk wurde auf eine optimale Logistik und die Einbindung des großvolumigen Gebäudes in die Umgebung gelegt. Eingang und Manipulationsbereich sind zentral an Sammlung, Verwaltung und Werkstätten angebunden, der Entladeraum dient als klimatischer und hygienischer Puffer zwischen den internen und externen Bereichen. Im quer zum Hang verlaufenden Trakt liegen oberhalb der Werkstätten die Ateliers der Restaurierung, nach Norden orientiert. So verfügen einerseits die Werkstätten im EG über einen direkten Zugang zur An- und Ablieferung und stehen andererseits die Ateliers in räumlichem Kontext zueinander, zu den Verwaltungsbereichen sowie den zugehörigen Sammlungen.

Der Entwurf reduziert Materialeinsatz und Energiekosten durch seine Kompaktheit und die Zonierung von Nutzungen mit ähnlichem Temperaturniveau. Die Aktivierung der vorhandenen Speichermassen unter Nutzung von Erdwärme und Erdkälte minimieren die Energiekosten bei stabilem Raumklima.