Justizanstalt Baumgasse, 1030 Wien, 4. Preis – dietrich + lang
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Projektdaten

Auftraggeber:

BIG

Leistung:

EU-weiter Wettbewerb

Konsulenten:

Statik: FCP&Partner
Bauphysik: DI E. Röhrer

Modell:

Andreas Kaufmann

Kooperation:

Arch. DI Peter Hanisch

Leistungszeitraum:

2008

Projektbeschreibung

Auf dem Wettbewerbsgebiet, an einer der stärkst befahrenen Straßen Österreichs gelegen, war für ein umfangreiches und komplexes Raumprogramm eine Form zu finden. Den in einer introvertierten Spirale aneinandergereihten Abteilungen der Haftanstalt wird zur Strasse hin das Gericht als freistehender Riegel vorgelagert, der den dazwischen liegenden sich aufweitenden Raum als städtischen, öffentlichen Grünraum vom Verkehr abschirmt.

Dem Selbstverständnis der Justiz als bürgerfreundliche und bürgernahe Serviceeinrichtung entsprechend, öffnet sich das Gerichtsgebäude mit einem transparenten zweigeschossigen Foyer zum öffentlichen Raum. Die „Spirale“ entwickelt sich, den fortschreitenden Grad der Abschottung ausformulierend, mit den öffentlichen Funktionen gegenüber dem Gerichtsgebäude beginnend über die Frauen-, Jugend-, Normalhaftabteilungen bis hin zur Forensik.